Um die Erle ranken sich einige mystische Sagen und Geschichten. Viele davon sind leider eher negativ. Früher wurde erzählt, dass die Erle unheilvolle Wesen beherberge und ein Baum der Hexen sei. Man glaubte auch Feen, Elfen und Geister versammeln sich nachts bei den Erlen zum Tanz. Auch in Goethes „Erlkönig“ herrscht eine bedrohliche Stimmung, denn der Erlkönig versucht einem Vater das Kind aus den Armen in sein geheimnisvolles Reich zu locken. Durch die Berührung des Erlkönigs stirbt das Kind.

Schneidet man frisches Erlenholz, dann verfärbt sich der Saft rot. Früher ließ das die Leute schaudern denn sie dachten, die Erle „blutet“ wie ein Mensch. Heute weiß man, dass es sich dabei einfach um Oxidation handelt und nichts Schlimmes dahintersteckt.

Die Erle ist aber nicht nur negativ behaftet.

So gefürchtet sie auch war, machte man sich gleichzeitig auch die mystischen Kräfte der Schwarzerle in der Volksmedizin zunutze. Blätter und Rinde halfen innerlich angewendet bei Halsentzündungen, Rheuma, Krämpfen und Zahnweh; sie galt auch als fiebersenkend. Äußerlich bei Verletzungen und Geschwüren.

Sogar beim Vieh im Stall wusste man wie die Erle helfen konnte. Hatte eine Kuh Probleme beim Kalben, dann verabreichte man ihr ein paar zerriebene Fruchtzapfen der Erle.

Erlenzweige, die am Karfreitag geschnitten wurden, galten als zauberabwehrendes Mittel.

Die Erle war ein beliebter Baum für Schutz- und Gegenzauber. So hat man z.B. beim Aussäen der Saat einen Talisman aus Erlenholz zum Schutz der Saat getragen.

Die Erle reichert nährstoffarme Böden an, so dass dort weitere Pflanzen gedeihen können. Erlen lieben eine feuchte Umgebung, sie brauchen Land und Wasser. Dies ist wohl mit ein Grund warum man sagt, die Erle steht zwischen den Welten. Genau so steht sie für gegensätzliche Aspekte: einerseits die unheilvolle und todbringende Kraft, aber andererseits für lebenspendende fruchtbare Stärke. Sie galt als Tor zur Anderswelt, der Welt der Götter und Toten, aber auch der Elfen und Naturwesen.

Das Holz der Erle gilt zudem als unverrottbar und wurde daher gerne für Pfahlbauten usw. verwendet.

Die Zweige der Erle eignen sich durch die starke Bindung zum Element Wasser wunderbar als Wünschelrute.

Durch Unterstützung der Erle bei der Meditation kann sich der Vorhang zur Anderswelt schneller lüften und wir haben leichter Zugang zu verborgenen Bereichen des Lebens.

Die Erle gibt uns innere Weisheit, Selbstvertrauen und innere Stärke, aber auch Energie und Lebenskraft.  Sie kann unsere eigene Intuition stärken. Die Erle unterstützt uns auf allen Ebenen von Körper, Geist und Seele.

Bei den Kelten war die Erle „die blutende Mutter“ und eine große Heilerin. Sie bemalten ihre Gesichter mit dem Saft der Erle, bevor sie in eine Schlacht zogen.

Wir von SchwarzwaldKraft sehen ausschließlich die positiven Aspekte der Erle und haben deshalb einige schöne Amulette und Holzanhänger in unserem Holzschmuck Sortiment für dich. Schau einfach im Shop vorbei und such dir dein Lieblingsteil aus. 😉